Teleskoptechnik

Die Teleskoptechnik ist eine hochwertige Form des herausnehmbaren Zahnersatzes. Die Prothese besteht aus einer Kombination von festsitzendem und herausnehmbaren Zahnersatz und wird durch Doppelkronen (Teleskope) an den beschliffenen Restzähnen verankert. Die Teleskopkrone (Doppelkrone) besteht aus einem auf den Zahnstumpf zementierten Goldkäppchen, das den Zahnstumpf schützt, und der Zweitkrone die auf dieses Goldkäppchen aufgearbeitet wird. An diesen Zweitkronen wird die herausnehmbare Prothese befestigt. Der optimale Sitz und der Halt der Prothese wird durch eine auf den hundertstel Millimeter gearbeitete Passgenauigkeit erreicht. (Prinzip zweier aufeinander liegender Glasscheiben verbunden mit Flüssigkeit).

Teleskoparbeit

Bild: Teleskoptechnik
(Bernd Richter)

Vorteile:

  • Günstige Belastung und Stabilisierung des Restzahnbestandes auch bei sehr reduziertem Restzahnbestand
  • Sehr gute Ästhetik möglich, wird durch Stellung des Restzahnbestandes bestimmt
  • Gute Reinigungsmöglichkeit
  • Keine sichtbaren Klammern sondern Verbindung Teleskope (Doppelkronen)
  • Natürliches Aussehen
  • Sehr guter Tragekomfort
  • Sehr gute einfache Erweiterungsfähigkeit bei Zahnverlust

Nachteile:

  • Erhöhter Platzbedarf bei Doppelkronen / Teleskopen
  • Ein Teil des Gaumens kann bedeckt sein
  • Zeitaufwändige Herstellung

Eine ästhetischere Alternative zu Teleskoparbeiten stellen Kombiarbeiten dar, eine Kombination von festsitzenden Kronen oder Brücken mit einer herausnehmbaren Prothese mit Hilfe von unsichtbaren Geschieben.

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